Flauschis Geschichte
woher kommt das kleine Kätzchen

Als unsere Tochter noch klein war, wollte sie – wie die meisten Kinder – abends vor dem Schlafengehen eine Gute-Nacht-Geschichte hören. Eines Abends, sie war gerade fünf Jahre alt, kam mir die Idee für eine kleine Geschichte: ein kleines Kätzchen, das ein schwarzes und ein weißes Ohr hat. Nicht etwa das Fell an den Ohren – nein, die Ohren selbst waren schwarz beziehungsweise weiß.

 

Dieses Kätzchen lief von zu Hause weg, um zu sehen, wie die Welt außerhalb des Gartens aussieht, in dem es aufgewachsen war. Dabei findet es zunächst keine Freunde, sondern muss erleben, dass die Welt nicht unbedingt freundlich ist – schon gar nicht, wenn man anders ist als die meisten. Schließlich findet das Kätzchen ein neues Zuhause und erlebt so sein Happy End.

 

Unserer Tochter gefiel die Geschichte so gut, dass sie am darauffolgenden Abend sagte: „Papa, wieder eine Flauschi-Geschichte!“ Da ich nicht darauf vorbereitet war, liefen die kleinen grauen Zellen auf Hochtouren. Eher schlecht als recht bekam ich eine Geschichte zusammen. Nachdem unsere Kleine dann vor dem Einschlafen sagte: „Morgen Abend wieder Flauschi, ja?!“, hatte ich etwas mehr Zeit, mich vorzubereiten.

 

Und über rund zwei Jahre ging es stetig so weiter: jeden Abend eine Flauschi-Geschichte. Flauschi erlebte die tollsten Abenteuer – mal nachdenklich, mal spannend, aber immer auch lustig. So wurde Flauschi zur vertrauten Begleiterin unserer Tochter.

 

Nun, da unsere Kleine inzwischen groß ist und studiert, begann ich damit, die Geschichten auszuschreiben. Nicht zuletzt auf gutes Zureden und Ermutigung durch meine Frau entschloss ich mich, die Geschichten zu Papier zu bringen und als Kinderbücher zu veröffentlichen – in der Hoffnung, dass die Bücher auch andere Kinder so gut unterhalten wie einst unsere Tochter. Dass Flauschi auch für sie eine treue Begleiterin wird, von der sie lernen und mit der sie die Welt entdecken können.

Flauschi
KI oder nicht?

Als ich begann, Flauschis Geschichten in Kinderbücher umzuwandeln, stellte sich mir die Frage nach den Illustrationen. Bei einem Illustrator – jedenfalls bei einem, der auch sein Geld wert ist – muss man im Schnitt mit einem dreistelligen Betrag pro Zeichnung rechnen. Bei rund 40 Bildern pro Buch ist das schnell eine kostspielige Angelegenheit. Dieses Geld muss man bei dem, was man als Autor vom Verkauf eines Buches erhält, erst einmal erwirtschaften. Natürlich möchte man seine Geschichten Kindern zugänglich machen. Aber man kann auch nicht jahrelang draufzahlen.

 

Also stellte sich die Frage: Wie bekommen wir schöne, ansprechende Illustrationen für die Bücher, ohne dass wir in ein Zelt umziehen müssen? Die Antwort war schnell gefunden: Wir versuchen es einfach mit Bildern, die von KI erstellt werden. Das Ergebnis war erschütternd. Auch wenn die KI heutzutage sehr lebensechte Bilder und Filme erstellen kann, sieht die Sache, wenn es um Cartoons geht, noch anders aus. Weiter unten findet ihr ein paar Beispiele, was die KI aus den Ideen für Flauschi und Luigi „kreierte“.

 

Die Lösung kam dann von unserer ersten Flauschi-Freundin – unserer Tochter. Inzwischen erwachsen und Grafikdesign studierend, erstellt sie die Skizzen der Bilder. Wir bearbeiten diese dann mit zwei Bildbearbeitungssoftwares, die zwar schon veraltet sind, aber dennoch ihren Zweck erfüllen. So hatten wir das Problem der Bilder gelöst und konnten uns nun mit aller Energie und Herzblut daranmachen, Flauschi der Welt näherzubringen.

Die fürchterlichen Ergebnisse der KI sahen so aus.

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